Setzen von Stop-Losses: Ein datengesteuerter Ansatz

Ein zu eng gesetzter Stop-Loss wird durch zufälliges Rauschen ausgelöst ("wicked out"). Ein zu locker gesetzter Stop-Loss setzt Sie riesigen Verlusten aus. Wie finden Sie die Goldlöckchen-Zone?
1. Die Unterstützungsebenen-Methode
Platzieren Sie Ihren Stop leicht unterhalb eines wichtigen technischen Unterstützungsniveaus.
- Theorie: Wenn der Preis die Unterstützung durchbricht, ist die Handelsthese ohnehin ungültig.
- KI-Hilfe: Unsere Engine für technische Analyse identifiziert diese Zonen automatisch.
2. Die ATR-Methode (Volatilitätsbasiert)
ATR (Average True Range) misst, wie stark sich ein Vermögenswert im Durchschnitt bewegt.
- Berechnung: Stop Loss = Einstiegspreis - (2 x ATR).
- Warum es funktioniert: Es passt sich der Volatilität an. In ruhigen Märkten sind Stops enger. In verrückten Märkten weiten sich Stops aus, um Fake-outs zu vermeiden.
3. Der Trailing Stop
Am besten für Momentum-Strategien.
- Der Stop folgt dem Preis nach oben und "loggt" Gewinne effektiv ein, während sie wachsen.
4. Zeitbasierte Stops
"Wenn sich der Preis nach 4 Stunden nicht in meine Richtung bewegt hat, schließen Sie den Trade."
- Hält Ihr Kapital im Fluss und nicht in Zombie-Trades fest.
Stops sind Ihre Versicherungspolice. Fahren Sie nicht ohne eine.
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